Weshalb ein Bündnis gegen sexuelle Gewalt?
Aktueller Weblog der Schweizerischen Kriminalprävention
Schau-Hin berät Sie bei Fragen zu sexueller Gewalt
Aktuell auf Schau-Hin
Aktualisiert am 17.02.2010
Infoabend für Vereinsverantworliche und Präsidenten
(17.02.2010)
Viele Vereinsverantwortliche interessieren sich für den Kinderschutz und die Prävention sexueller Ausbeutung. Ziel des Abends ist es Sie zu befähigen, konkrete Massnahmen im Kinderschutz zu ergreifen und Trainer/Leitende vor willkürlichen Verdächtigungen zu schützen.
Zielpublikum: Vereinsverantwortliche, die sich über die nachhaltige, strukturelle Prävention sexueller Ausbeutung informieren möchten und Unterstützung bei der Umsetzung erhalten wollen.
Datum: 22. März 2010 in Winterthur, 7. Mai in Zürich und 29. September in Luzern jeweils von 19 bis 21 Uhr
Informationen zu den Infoabenden und Anmeldung
Ein Geheimnis allein zu tragen ist schwer
(17.02.2010)
Beratung und Begleitung Jugendlicher und junger Frauen, die sexuell ausgebeutet wurden.
Inhalte des Kurses: Wie traumatische Erfahrungen die Entwicklungsschritte Jugendlicher und junger Frauen beeinträchtigen können, Überlebensstrategien und Ressourcen im Kontext der Adoleszenz, (Krisen-)Intervention bei betroffenen Jugendlichen und jungen Frauen, etc.
Ziele des Kurses: Spezifische Beratungs- und Begleitungskompetenzen erweitern und Sicherheit bei Interventionen erlangen
Zielpublikum:
Fachpersonen aus Heimen, Schulen, Sozialdiensten, Behörden, Beratung und Therapie, die im beruflichen Alltag mit traumatisierten Jugendlichen und jungen Frauen zu tun haben und über spezifisches Fachwissen über sexuelle Ausbeutung verfügen
Datum: 24. und 25. September 2010 jeweils 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Kosten: Fr. 580.-
Informationen zum KursAnmeldung (online)
Das Offenlegungsgespräch
(17.02.2010)
Eine mögliche Intervention, die dem Opferschutz und der Rückfallprävention dient. Mit Unterstützung einer Opferberaterin konfrontiert die Betroffene durch die Offenlegung der sexuellen Übergriffe den Täter mit dem Ziel, dass er mithilfe eines Täterbehandlers Verantwortung für seine Handlungen übernimmt.
Inhalte des Kurses: Welche Voraussetzungen braucht es für ein Offenlegungsgespräch? Wie sehen die Vorbereitungen und Durchführung aus? Wie schützt man die Opfer? etc.
Ziele des Kurses: Voraussetzungen für eine Offenlegung erkennen, Handhabung der komplexn Gesprächssituation bei der Offenlegung, theoretische Kenntnisse zur Risikoeinschätzung erweitern, etc.
Zielpublikum:
Fachleute mit fundiertem Vorwissen über sexuelle Ausbeutung sowie für Behördenmitglieder und Fachleute aus dem Kinderschutz
Datum: 17. und 18. September 2010 jeweils 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Kosten: Fr. 580.-
Informationen zum KursAnmeldung (online)
Trauma und Beratung
(17.02.2010)
Beratung von Menschen mit Traumafolgen
Inhalte des Kurses: Was bedeutet Traumatisierung? Auswirkungen auf Körper, Gehirn und Psyche, erkennen von Traumafolgestörungen, Akuttrauma und langfristige Traumafolgen, Phasen der Verarbeitung und Verhalten von Betroffenen, Grundhaltungen und Grundregeln in der Beratung, Stabilisierungstechniken und Ressourcenstärkung
Ziele des Kurses: Vermittlung von Basiswissen, erarbeiten von angemessenen Strategien, stärken der Handlungskompetenz sowie erkennen der persönlichen und fachlichen Grenzen
Zielpublikum:
Fachpersonen, die beratend in Behörden, Beratungsstellen, Spitälern, Seelsorge usw. tätig sind.
Datum: 11. und 12. Juni sowie 12. und 13. November 2010 jeweils 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Kosten: Fr. 1 100.-
Informationen zum KursAnmeldung (online)
Interdisziplinäre Fachtagung "Online, Sex und Sucht"
(23.11.09)
Prävention und Beratung, Seelsorge und Pädagogik, Männerarbeit und
Polizei sehen sich vor neue Herausforderungen gestellt. Was ist
«normal»? Was heisst "moderate use"? Wo kippt’s? Weshalb? Wo liegen die
Probleme? Und überhaupt:Wie gelingt Sexualität im Zeitalter des
Internets? Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung "Online, Sex und
Sucht".
Zielpublikum:
Fachleute und Fachorganisationen aus den Bereichen Prävention und
Beratung, Sozialarbeit und Seelsorge, Polizei und Justiz,
Medizin und Psychologie, Sexualpädagogik und Medienpädagogik sowie der Buben- und Männerarbeit
Datum: 16. Juni 2010 (Detailprogramm liegt Ende Januar 2010 vor)
Ort: Volkshaus, Zürich
Informationen zur Tagung und Anmeldung
Strafanzeige ja oder nein?
(17.02.2010)
Möglichkeiten und Grenzen von rechtlichen Interventionen bei sexueller Ausbeutung.
Inhalte des Kurses: Information über Strafrecht und Strafprozessrecht, Verfahrensabläufe, Opferhilfe, Aspekte des Zivilrechts
Ziele des Kurses: Kenntnisse rechtlicher Grundlagen zur Intervention bei sexueller Ausbeutung, mehr Klarheit und Sicherheit erlangen bei rechtlichen Interventionen
Zielpublikum:
Personen mit fundiertem Vorwissen über sexuelle Ausbeutung
Datum: 4. Juni 2010 jeweils 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Kosten: Fr. 290.-
Informationen zum KursAnmeldung (online)
Sexuelle Ausbeutung von Kindern (Einführung ins Thema)
(17.02.2010)
Inhalte des Kurses: Definition, Vorurteile und Klischees, Hinweise auf sexuelle Ausbeutung, wie fühlen sich Betroffene, Bewältigungsstrategien von Betroffenen, Folgen sexueller Ausbeutung, Interventionsmöglichkeiten und Umgang mit dem Thema.
Ziele des Kurses: Erarbeiten von Basiswissen und Arbeitsgrundlagen zur Intervention bei sexueller Ausbeutung, Stärkung des professionellen Verhaltens gegenüber Betroffenen und erkennen von persönlichen wie auch fachlicher Grenzen.
Zielpublikum:
Fachleute aus den Gebieten Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Kleinkinderziehung, Schule, Psychologie, Medizin, Heilpädagogik oder Strafverfolgung.
Datum: 19. und 20. März 2010 jeweils 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Kosten: Fr. 580.-
Informationen zum KursAnmeldung (online)
Tagung "Keine sexuellen Übergriffe im Sport"
(14.10.09)
Die Bestimmung einer Kontaktperson ist eine von acht Massnahmen, die
Swiss Olympic den Sportvereinen zur Verankerung der Prävention im
Verein empfehlen. Swiss Olympic hat in den letzten Monaten dazu eine
Broschüre entwickelt, die die Kontaktperson im Verein in ihrer Funktion
anleitet und unterstützt. Anlässlich der Tagung wird der Entwurf dieser
Broschüre diskutiert, um Rückmeldungen in die definitive Version des
Hilfsmittels einfliessen zu lassen.
Zielpublikum: Mitgliederverbände von Swiss Olympic und weitere Interessierte
Datum: 4. November 2009, 13.30 bis 17 Uhr
Ort: Haus des Sports, Ittigen bei Bern
Informationen zur Tagung und zur Anmeldung
Modularisierte Fortbildung zum Thema opfergerechte Täterarbeit
(03.09.09)
Das Weiterbildungsprogramm ist eine Grundausbildung und zielt sowohl
darauf ab das Grundwissen der Teilnehmenden aufzufrischen als auch die
bereits vorhandenen Kompetenzen fachspezifisch zu erweitern, um den
vielfältigen wachsenden beruflichen Anforderungen gerecht werden zu
können, ein höheres Maß an Handlungssicherheit/Souveränität im
Berufsalltag zu erlangen und letztendlich aktiv und bestimmt zum
Kinderschutz beizutragen.
Die Modularisierte Fortbildung Opfergerechte Täterarbeit gliedert sich in ein Basismodul und vier
verschiedene
Schwerpunktmodule (Häusliche Gewalt, Täter mit Lern- bzw. geistiger
Behinderung, Sexuelle Übergriffe durch Kinder und Jugendliche sowie
Erwachsene Sexualstraftäter).
Zielpublikum: Fachkräfte aus den
Bereichen öffentliche Sicherheit, Vormundschaftswesen,
Opferhilfeberatung, Gesundheits- und Sozialwesen, Sozialpädagogik,
Schule und Ausbildung, Polizei und Justiz richtet, die in ihrer
täglichen Praxis mit Menschen konfrontiert werden, die
grenzverletzendes, gewaltbereites bzw. sexuell-deviantes Verhalten
zeigen.
Datum: Basismodule September 2009 bis April 2010,
Schwerpunktmodule September 2010 bzw. 1011 bis April 2011 bzw. 2012
(siehe pdf)
Ort: Siehe pdf
Informationen zum Kurs und zur Anmeldung
Wo hört das Spiel auf?
(04.08.09)
Kurs für Fachleute mit
fundiertem Vorwissen, Kindergärtner/-innen, Lehrpersonen, Mitarbeitende
von Horts und Krippen, Behördenmitglieder und Fachleute aus dem Bereich
Kindesschutz.
In diesem Kurs werden Themen wie altersgerechtes
Sexualverhalten, Kinder als Täter, Folgen sexueller Übergriffe für
betroffene Kinder, Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten,
Möglichkeiten und Grenzen von professionellen Interventionen etc.
behandelt.
Im Kurs werden die folgenden Ziele verfolgt:
- Sicherheit bei der Einschätzung der Situation erlangen
- Adäquates Verhalten gegenüber betroffenen und tätlichen Kindern sowie deren Eltern kennen lernen
- Dynamik der sexuellen Übergriffe unter Geschwistern innerhalb des Familiensystems verstehen
- Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene im HelferInnen-System erkennen
- Interventions- und Unterstützungsmöglichkeiten erarbeiten
Datum und Zeit: 12. bis 14. November 2009, 09.00 bis 17.00 Uhr (dritter Tag bis 16.00 Uhr)
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätstrasse 86, 8006 Zürich
Informationen zum Kurs und zur Anmeldung
Balanceakt auf schmalem Grat - das Offenlegungsgespräch
(04.08.09)
Kurs für Fachleute mit fundiertem Vorwissen über sexuelle Ausbeutung, Behördenmitglieder und Fachleute aus dem Bereich Kindesschutz
Mit Unterstützung einer Opferberaterin konfrontiert die Betroffene durch die Offenlegung der sexuellen Übergriffe den Täter mit dem Ziel, dass er mit Hilfe eines Täterbehandlers Verantwortung für seine Handlungen übernimmt
Der Kurs beschäftig sich mit den Fragen: Welche Voraussetzung braucht es, damit ein Offenlegungsgespräch erfolgreich verläuft? Wie sieht eine optimale Vorbereitung und Durchführung aus? Wie schützt man bei einer Offenlegung das Opfer? Welche Interventionsschritte sind mit dem Täter durchzuführen? Welche Massnahmen eignen sich bezüglich Rückfallprävention?
Ziele
• Voraussetzungen für eine Offenlegung erkennen
• Handhabung der komplexen Gesprächssituation bei einer Offenlegung
• Anwendung von hilfreichen Interventionstechniken kennen lernen
• Theoretische Kenntnisse zur Risikoeinschätzung erweitern
• Sich selbst hinsichtlich der Eignung für die Offenlegungsarbeit einschätzen
Zeit: 11. und 12. September 2009, 09.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle Castagna, Universitätstrasse 86, 8006 Zürich
Informationen zum Kurs und zur Anmeldung
Flirt, Anmache oder Übergriff?
(13.05.09)
Kurs für Lehrpersonen (Mittel- und Oberstufe) und Fachleute der Jugendarbeit
Im
Workshop setzen sich die Teilnehmer/-innen mit sexualisierter Gewalt
unter Jugendlichen auseinander und erhalten Anregungen, wie sie
Grenzverletzungen mit Mädchen und Jungen bearbeiten können. Als
Lehrmittel dient die DVD «Flirt, Anmache oder Übergriff?» der
Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich. Ergänzend zu kurzen
Filmszenen enthält die DVD Lektionsvorschläge, Hintergrundinformationen
und Übungsanleitungen.
Zeit: 17. Juni 2009, 13.45 bis 17.00 Uhr
Ort: Fachstelle für Gleichstellung, Ausstellungsstrasse 88, 8005 Zürich, 5. Stock
Informationen zum Workshop und zur Anmeldung
Sexualisierte Gewalt unter Kinder und Jugendlichen: erkennen und handeln
(07.04.09)
Tagung für Eltern, Elternsprecher/innen, Interessierte und Fachleute im Schulbereich.
Weil
sexuelle Übergriffe nie aus heiterem Himmel paassieren, sondern
vielmehr eine Steigerung von zahlreichen Handlungen sind, ist es
wichtig, dass Eltern im Schulalltag, auch bei kleinen Übertretungen
hinsehen und nicht wegsehen. Aber hinsehen alleine reicht nicht. Eltern
werden aufgerufen, erste Zeichen zu erkennen und anzusprechen. Dies
braucht Mut und Unterstützung, denn die grosse Unsicherheit im Umgang
mit dem Thema Sexualität blockiert präventives Handeln.
Referate und Workshops unter anderem zu folgenden Themen:
- Von Flirt, Anmache und Übergriff
- Jugendsexualität und Gewalt
- Neue Medien
- Sexualisierte Sprache
- Prävention konkret – Leitfaden für Eltern
Zeit: 9. Mai 2009, 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: PH Bern, Institut für Vorschule & Primarstufe, Brückenstrasse 73, Bern-Marzili
Weitere Informationen und Anmeldung
Einführungskurs: Sexuelle Ausbeutung von Kindern
(03.03.09)
Dieser Einführungskurs, durchgeführt von der Beratungsstelle
CASTAGNA,
richtet sich an Fachleute aus den Gebieten Kinderschutz, Sozialarbeit,
Sozialpädagogik, Vormundschaftswesen, Schule, Psychologie, Medizin,
Strafverfolgung etc.
Sexuelle Ausbeutung kann für die
Betroffenen weitreichende und anhaltende Folgen haben. Auch bei
Fachpersonen löst die Thematik oft Verunsicherung aus. Um nicht in eine
fachliche oder persönliche Überforderung zu geraten, sind fundierte
Kenntnisse unerlässlich.
Ziele dieser Weiterbildung sind:
- Sicherheit und Basiswissen erlangen für Interventionen bei sexueller Ausbeutung und bei Verdacht auf sexuelle Ausbeutung.
- Stärkung des professionellen Verhaltens gegenüber betroffenen Kindern, Jugendlichen und Eltern.
- Erkennen von fachlichen und persönlichen Ressourcen und Grenzen.
Zeit: 3./4. April 2009, jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Beratungsstelle CASTAGNA, Universitätsstrasse 86, 8006 Zürich
Weitere Informationen
Pornografie und Jugendliche - Methodenworkshops zur sexualpädagogischen Arbeit
(03.03.09)
sedes ist die Vereinigung von Berufsfachleuten der Sexualpädagogik in der deutschen Schweiz. sedes setzt sich mit einem vielseitigen Weiterbildungsangebot für die Förderung der Qualität in der sexualpädagogischen Praxis und für den fachlichen Austausch unter Sexualpädagoginnen und Sexualpädagogen ein.
Im Jahr 2009 finden daher drei Weiterbidlungsveranstaltungen zu unterschiedlichen sexualpädagogisch relevanten Fachthemen statt.
Die Weiterbildungsveranstaltung "Pornografie und Jugendliche - Methodenworkshop zur sexualpädagogischen Arbeit" findet am Freitag, 20. März 2009, statt.
Zeit: 20.03.09, 13.00 bis 16.45 Uhr
Ort: Altes Tramdepot, Grosser Muristalden 6, 3006 Bern
Zum Programm und Anmeldung
Sexuelle Übergriffe im Sport: Interview mit Ignacio Packer von Terre des hommes - Kinderhilfe
(23.07.08)
"Man
kann keiner Institution einen Vorwurf machen, wenn ein Problem
auftritt, da es kein Nullrisiko gibt. Aber man kann einer Institution
vorwerfen, dass sie sich nicht darauf vorbereitet hat."
Im
Interview erklärt Packer, warum Standards mithelfen, sexuelle
Übergriffe an Kindern zu verhindern, lobt die Präventionsarbeit von
Swiss Olympic und betont die Wichtigkeit einer Ansprechperson in jedem
Verein.
Zum Interview
Schulen, Heime und Sportverbände machen mobil gegen sexuelle Gewalt!
(06.06.08)
Die Gefährdung von Kindern durch sexuelle Gewalt macht auch vor Institutionen nicht Halt, die mit Kindern arbeiten, leben oder sie betreuen. 160 VertreterInnen von Schulen, Sport- und Freizeitverbänden, Heimen und Kindertagesstätten holten sich darum heute bei der ersten nationalen Tagung des Schweizerischen Bündnisses zur Prävention von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen Werkzeuge, um in ihren Einrichtungen Massnahmen gegen sexuelle Gewalt einzuführen.
„Das grosse Interesse demonstriert den Willen der Institutionen, ihre Verantwortung für den Kindesschutz ernst zu nehmen“, freut sich Dr. Andrea Burgener, Präsidentin von Kinderschutz Schweiz. „Ein Potential, das für den Schutz der Kinder Gold wert ist."
Informationen zur Tagung
Nein zur Unverjährbarkeit aber auch Nein zum Schutz der Kinder vor Wiederholungstaten pädosexueller Straftäter
(02.06.08)
Übereinstimmung mit dem Nationalrat hat heute auch der Ständerat die Volksinitiative von „Marche Blanche“ abgelehnt. Diese fordert die Unverjährbarkeit von sexuellen Straftaten an Kindern. Der Ständerat folgt dem Gegenvorschlag des Bundesrats, der vorsieht, die Verjährungsfrist von 15 Jahren mit der Volljährigkeit des Opfers, also ab dessen 18. Geburtstag. Über die Initiative entscheiden muss nun das Volk.
Zu den politischen Vorstössen